Weiße oder bunte Canyons, Klöster und Berge, bizarre Sandsteinpilze: Die Wüste des Sinai zählt zu den schönsten und abwechslungsreichsten der Welt. Im Hinterland von Dahab erlebt man eine faszinierende Naturlandschaft. Beliebte Ausflüge führen zum Katharinenkloster, von dort zu Fuß auf den 2.642 Meter hohen Katharinenberg oder den 2.285 Meter hohen Mount Sinai (auch Mosesberg genannt), oder in den "Colored Canyon".

 

Katharinenkloster und Katharinenberg:
Das beliebteste Ausflugsziel ist das Katharinenkloster. Das südliche Drittel der Sinai-Halbinsel wird von einem Granit-Gebirge eingenommen, und inmitten dieses Gebietes liegt das Katharinenkloster. Schon im vierten Jahrhundert verbanden viele Christen der ersten Jahre das Wandeln auf biblischen Pfaden mit der Suche nach Selbstfindung durch Einsamkeit und ließen sich als Eremiten an diesem Ort nieder. Im sechsten Jahrhundert wurde dann auf Veranlassung Kaiser Justinans die Klosteranlage mit ihren 15 Meter hohen Mauern an der Stelle errichtet, an der einst Gott zu Moses durch den brennenden Dornbusch gesprochen haben soll. 400 Brüder haben damals hier gelebt. Heute sind es nur noch etwa 25. Das Kloster liegt zwischen den beiden höchsten Bergen des Sinai, dem Katharinenberg mit 2642 m und dem Mount Sinai mit 2285 m. Dem Mount Sinai wird die Übergabe der 10 Gebote an Moses zugeschrieben. Daher wird er meist auf deutsch Mosesberg genannt.


Berg Sinai (Mosesberg):

Vom Katharinenkloster gibt es einen steilen Direktaufstieg, er heißt sinnigerweise „Weg der Treppen“ und hat über 3500 Treppenstufen.  Es gibt zwei Tore auf dem Weg zum Gipfel und zwar das „Tor des heiligen Stephanos“ und das „Tor des Glaubens". Im 6. Jahrhundert wachte dort der Einsiedler Stephanos darüber, dass kein Unberufener den Mosesberg bestieg. Auf dem Gipfel steht eine Kapelle aus dem Jahre 530 n. Chr. Sie ist auf den Fundamenten einer älteren Kapelle aus dem Jahr 363 n. Chr. errichtet worden.

Colored Canyon:
Eines der natürlichen Wunder des Sinais ist der Colored Canyon. Bei einen Spaziergang zwischen den Sandsteinwänden, die teilweise 40 Meter Höhe erreichen und mit Gelb-, Purpur-, Rot- und Goldtönen durchwachsen sind, staunt man über die Vielzahl der Farben. Erosion, Wind und Wetter haben über Jahrtausende verschiedene Sandsteinschichten freigelegt, die den Besucher durch ihr Farbenspiel beeindrucken. Die Wände des Canyons sind in den Farben eisenhaltiger Oxyde und Mangane abgestuft und bilden ein natürliches Labyrinth.

Weitere Ausflüge organisieren wir gerne auf Anfrage!